Professioneller Kinderschutz in Institutionen
Aktiven Kinderschutz zu betreiben, meint, sich mit der facettenreichen Thematik - am besten gemeinsam im Team -
auseinanderzusetzen. Dafür sind folgende 5 Module kreiert:
Modul 1 _ Rund um Kindeswohlgefährdung...
… um zu wissen, was eine Kindeswohlgefährdung ausmachen kann.
... bedeutet, sich mit Verdachtsmomenten, der gesetzlichen Mitteilungspflicht, der eigenen Haltung und möglichen Hürden usw. auseinanderzusetzen und die Vorgehensweise der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe kennenzulernen.
Modul 2 _ Werkzeugkoffer to go...
… um mögliche Gefährdungen sichtbarer, konkreter und greifbarer zu machen.
... bedeutet erprobte Methoden und Hilfsmittel, wie auch eine kindgerechte Sprache, anzuwenden.
Modul 3 _ Das Nonplusultra: die Dokumentation...
… um Eindrücke, Wahrnehmungen und Beobachtungen zusammenzutragen, festzuhalten und bei Bedarf als Grundlage in Form eines Berichts weiterzugeben.
... bedeutet, auf ein nachvollziehbares Fundament aufbauen zu können.
Modul 4 _ Herausforderung: DAS Elterngespräch...
… um den Verdachtsmoment ansprechen und einen konstruktiven Dialog in einer heiklen Situation führen zu können.
... bedeutet, gemeinsam mit den Obsorgeberechtigten das Kind als gemeinsamen Nenner in den Mittelpunkt zu stellen.
Modul 5 _ Institutioneller Kinderschutz
… um Kindeswohlgefährdungen in Einrichtungen zu vermeiden und die Institution als sicheren Ort für Kinder zu schaffen.
... bedeutet, das eigene pädagogische Tun und das zwischenmenschliche Agieren im Fokus des institutionellen Alltags zu reflektieren.